Forschungsbereich: Non-invasive Kariesprävention und Kariestherapie

Um die Entstehung von Karies zu verhindern oder zu verlangsamen und so invasive Maßnahmen zu vermeiden, können non-invasive Kariesmanagementstrategien genutzt werden. Zu diesen Strategien gehören beispielsweise die Beeinflussung des Biofilms (z. B. mittels antimikrobieller Substanzen oder probiotischer Bakterien), der Ernährung (z. B. Verwendung von Zuckerersatzstoffen) und der Mineralisation (z.B. Einsatz von Fluoriden). Solche non-invasiven Maßnahmen sind daher in der Lage, Karies wirklich kausal, d.h. ursächlich zu behandeln.

 

Unsere Forschungschwerpunkte umfassen:

  • Erprobung und Weiterentwicklung bestehender non-invasiver Therapieoptionen (z. B. Zahnpasten, Lacke, Mundspüllösungen)
  • Wirkung probiotischer Bakterien auf den dentalen Biofilm und die die Kariesentstehung

 

Dazu nutzen wir folgenden Methoden

  • Transversale Mikroradiographie (TMR) und Transversale Wellenlängenunabhängige Mikroradiografie (T-WIM)
  • Konfokale Laser-Rastermikroskopie (CLSM)
  • Karies- und Erosionsmodelle, z.B. pH-Cycling, Biofilmmodelle (Konstanzkulturmodelle, Constant Depth Fermenter) oder Zahnputzsimulationsmodelle
  • In-situ-Studien unter Nutzung intraoraler Apparaturen
  • pH- und Fluoridanalysemethoden